WILLKOMMEN IM SALON „TANGO MOTYLEK“

– mit AnnA Necki –

Warum Tango lernen?

  • Tango verbindet die Menschen
  • Tango wird auf der ganzen Welt getanzt
  • Tango kann von der Jugend bis ins hohe Alter getanzt werden
  • Tango verstärkt unsere Ausstrahlung
  • Tango ist Weltkulturerbe
  • Tango ist eine besondere Kultur des Miteinanders

Darum bieten wir:

  • Tango-Seminare für verschiedene Niveaustufen
  • unterschiedliche Schwerpunkte des Tangotanzens
  • Tangounterricht mit Gastlehrer
  • Tanzabende und Milongas
  • Konzerte und Straßentangos
  • Workshops mit etablierten Tangotänzern

La Peña

Jeden letzten Sonntag im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr kann jeder in ungezwungener Atmosphäre, bei Medialunas und „Mendoza“-Wein, Tangomusik lauschen. Es darf getanzt werden, man darf aber auch die entspannte Stimmung genießen und sich gemütlich unterhalten.
Der Eintritt ist frei, aber um Spende zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes Tango wird gebeten. Es gibt vor Ort eine kleine Spendenbox.
Diesmal gibt es Musik von
Osvaldo Pugliese und Überraschungs-CD’s der Gäste

 

 

 

 

Wo: café alte löwenapotheke
Bademutterstraße 2
23966 Wismar

 

27.10.2019

29.09.2019

25.08.2019

28.07.2019

30.06.2019

26.05.2019

28.04.2019

31.03.2019

24.02.2019

Workshops & Einzelunterricht

Wenn Sie über kommende Veranstaltungen informiert werden möchten schreiben Sie mir eine e-Mail oder rufen Sie mich an.

e-Mail: annecki@live.de

telefon: 03841-3271951

Milongas & Straßentango

Aktuelles

WIR ERBEN – Immaterielles Kulturerbe Tango und Weltkulturerbestadt

Einführung – UNESCO-Welterbe und Immaterielles Kulturerbe

– UNESCO

Die UNESCO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Paris. Zu den Aufgaben der UNESCO gehört die Förderung von Bildung und Erziehung, Wissenschaft, Kultur sowie Kommunikation und Information. Am 16. November 1945 unterzeichnen in London 37 Staaten die Verfassung der UNESCO. Darin ist die Leitidee der UNESCO formuliert: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“. Aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges zog man die Lehre: „Ein ausschließlich auf politischen und wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht finden. Friede muss – wenn er nicht scheitern soll – in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“

– UNESCO-Welterbe

Im Jahr 1972 wurde die Welterbekonvention, das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt von der UNESCO verabschiedet. Der wichtigste Grundsatz darin ist die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für das kulturelle und natürliche Erbe der Welt und seinen Schutz und Erhalt für zukünftige Generationen.

– Immaterielles Kulturerbe

Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. Es gibt drei Listen, auf denen ausgewählte kulturelle Ausdrucksformen wie Tanz, Theater, Musik sowie mündliche Überlieferungen, Bräuche, Feste und Handwerkskünste verzeichnet sind.

  • Die „Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit“ soll die Vielfalt der immateriellen Kulturformen anhand ausgewählter Beispiele aus allen Weltregionen sichtbar machen. Derzeit sind 281 kulturelle Ausdrucksformen aus mehr als 90 Ländern aufgenommen (Stand August 2014), z.B. der Tango aus Argentinien und Uruguay.
  • Mit der „Liste des dringend erhaltungsbedürftigen immateriellen Kulturerbes“ benennt die UNESCO vom Aussterben bedrohte Kulturformen auf.
  • In das „Register guter Praxisbeispiele“ werden Projekte und Aktivitäten aufgenommen, die modellhaft die Grundsätze und Ziele des Übereinkommens widerspiegeln. 

– UNESCO-Welterbetag

Seit 2005 laden jeweils am ersten Sonntag im Juni die Welterbestätten in ganz Deutschland zum UNESCO-Welterbetag ein. „Das UNESCO-Welterbe schlägt Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft“, erklärt Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission. „Welterbestätten sind Zeugnisse überragender menschlicher Schöpfungskraft. Sie stehen für den Schatz, den uns vergangene Generationen hinterlassen haben. Heute sind sie Orte der Begegnung und des Dialogs. Sie helfen uns dabei, unsere eigene Geschichte und die Geschichte von Menschen in anderen Teilen der Welt besser zu verstehen. Am Welterbetag feiern wir ihre verbindende Wirkung über Ländergrenzen hinweg.“

 

  1. Argentinischer Tango – Eine Musik- Lied- und Tanzform wird immaterielles Kulturerbe

Seit dem 2. Oktober 2009 befindet sich der Argentinische Tango auf der internationalen Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Tango Argentino ist eine eigene Musik-, Lied- und Tanzform mit internationaler Dimension. Als kulturelle Ausdrucksform wird Tango weltweit praktiziert, weiterentwickelt und weitergegeben; mittlerweile gibt es Tango-Szenen auch in China und Nepal, auf dem afrikanischen Kontinent, in Island, Norwegen, Finnland und am Polarkreis.

Entstanden ist der Tanz zum Ende des 19. Jahrhunderts im unteren sozialen Milieu der Hafenstädte Buenos Aires und Montevideo. Diese Metropolen am Mündungsdelta des Rio de la Plata waren die  Auffangbecken für Einwanderer v.a. aus Spanien, Italien, Polen, Frankreich und Deutschland, für Nachkommen afrikanischer Sklaven und für Kreolen, die allesamt schwierige Lebensbedingungen und eine gewisse Trauer und Hoffnungslosigkeit verband. Zunächst entwickelte sich der Tango in den Kaschemmen, Bordellen und auf den Straßen in den Hinterhöfen der Hafenstädte aus dem Bedürfnis heraus, sich nahe zu sein, sich kennen zu lernen und sich miteinander zu bewegen. Der Ursprung des Tanzes liegt vermutlich im miteinander gehen, verbunden in einer Umarmung, was für eine kurze Zeit körperliche Nähe und Wärme brachte und das Gefühl der Einsamkeit vergessen ließ. Die Wurzeln sind zugleich traurig und schön und bilden die melancholische Grundstimmung. Die nonverbale Kommunikation auf der Tanzfläche ist die Seele des Tangos. Von Argentinien und Uruguay verbreitete sich die Musik, der Tanz und die Poesie des Tango in die ganze Welt. Ein erste „Tango-Welle“ hatte in den 1920er Jahren Europa erreicht, der zweite „Schub“ kam in den 1970er Jahren, als viele Lateinamerikaner aufgrund der Militärputsche in ihren Ländern ins europäische Exil gingen. Auch hier ist es wieder das Verlustgefühl. Das Heimweh, das den Tango trägt.Heute noch passt er sich ungebrochen an neue Umgebungen und veränderte Zeiten an. Im allgemeinen ist es aber nun die Eleganz und die Sinnlichkeit des Paartanzes, die den Argentinischen Tango zu Popularität verhelfen.

 

  1. Weltkulturerbe Stadt – als Unterstützer des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit im eigenen Land

 

Die historische Altstadt der Hansestadt Wismar ist seit dem Jahr 2002 auf der UNESCO Welterbeliste verzeichnet. Mit dem innovativen Programm des Welt-Erbe-Hauses unterstützt die Stadt die Ideen zur Bewahrung und Weiterentwicklung des immateriellen kulturellen Erbes und damit seit Oktober 2018 die einmalige Idee des in der Hansestadt Wismar sesshaften Tango-Salon TANGOMOTYLEK:“ WIR ERBEN – Immaterielles Kulturerbe Tango und Weltkulturerbe Stadt“.

 

Die Zusammenarbeit begann mit der Vorbereitung eines Tango Tanzabends in der St.-Georgen-Kirche  in Wismar. Am 2. Oktober 2018 startete hier die „MILONGA DER ERBEN“ Immaterielles Kulturerbe Tango in der Weltkulturerbe Stadt Wismar.  Die Besonderheit des Abends war die Video-Übertragung von Grußworten anderer Tango-Salons, u.a. aus Moskau, Paris, Istanbul, Buenos Aires und Peking. Der Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer, hat an diesem Abend einen schönen Satz zu der Veranstaltung gesagt: „ … hier ist deutlich, was Weltkulturerbe will – nämlich etwas weltumfassendes. Das bedeutet, dass in allen Ländern Kulturleistungen gegeben sind. Und hier ist das greifbar, hörbar, sichtbar“.

 

  1. Weitere Entwicklung der Idee: „Milonga WIR ERBEN – IKE Tango und WKE Stadt“

Die Anerkennung des Tango zum Kulturerbe soll Anlass, Input und Impuls sein für einen weltweiten Austausch und Präsentation diverser Themen des immateriellen Kulturerbes in einer Welterbe-Stadt am Welterbe-Tag.

Die Idee ist, den Argentinischen Tango weltweit als Ausgangspunkt für die Erhaltung eines immateriellen Kulturerbes der Menschheit in einer Weltkulturerbe Stadt zu pflegen und zu praktizieren. Der Tango wird weltweit gelebt und ist global vernetzt wie kein anderes immaterielles kulturelles Erbe. Dies soll die Möglichkeit geben, auch andere IKE Praktiken und Ausdrucksformen menschlichen Wissens und Könnens vorzustellen. Es geht jedoch nicht darum, Bräuche und kulturelle Praktiken zu konservieren oder von außen wiederzubeleben. Die Impulse und das Engagement für die die Erhaltung des immateriellen Erbes müssen von den jeweiligen Gemeinschaften selbst kommen.

  

  1. Kontaktaufnahme mit Tango-Salons weltweit in einer Weltkulturerbe-Stadt

Wir möchten aufrufen, teilzunehmen an unserem Projekt: Milonga WIR ERBEN. Wir stellen das Logo WIR ERBEN zur Verfügung mit der Möglichkeit einer individuellen Umarbeitung. Die DVD-Dokumentation von der ersten Milonga WIR ERBEN vom 2. Oktober 2018 in Wismar zeigt, wie die eigene Stadt sich einbringen kann.

 

  1. Dokumentationsmaterial und Berichte

Der Projektgeber sammelt von den Teilnehmern der „Milonga DER ERBEN“ das Dokumentationsmaerial und die Berichte, um sie nach einer redaktionellen Bearbeitung geschlossen dem Welterbe-Komitee der UNESCO in Paris vorzustellen.

 

 

Erinnerungsmomente

10 Jahre Tango auf repräsentativer Liste der UNESCO – 02.10.2019

UNESCO Welterbetag in Wismar – 2. Milonga WIR ERBEN

20 Jahre Tango in Schwerin – 01.06.2019

Ostern – Milonga „Sonnenuntergang & Sterne fangen“

21.04.2019 Marina Hafen Wieschendorf 

23.02.2019 Gadebusch – Milonga

La Milonga en Mascarada 

09.02.2019 Schwerin – Milonga und Annas Geburtstag

Milonga – WIR ERBEN Weltkulturerbe TANGO in Weltkulturerbe Stadt WISMAR

Buchvorstellung, Disskussion und Tanz: Tango als Erbe für uns Erben 10.8.2018

Tango –  Geschichten mit Anna und Gustavo 29.6.-14.09.2018

ANNA NECKI

AnnA Necki – gebürtige Polin aus Krakau – lebt seit September 2016 in der Hansestadt Wismar. Sie tanzt seit mehr als 20 Jahren Tango, war Schülerin von so großen Namen wie Gloria und Eduardo Arquimbau, Silvio Sotomayor, Norma Reimondi, Ruben Terbalca oder Pedro Andrade.

 

 

 

Info & Kontakt

e-Mail: annecki@live.de

telefon: 03841-3271951